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25.09.2013, 19:58 Uhr | Tanja Ruczynski
Verwaltung soll Zahlen liefern
Auf der letzten SchulA-Sitzung sind von der Verwaltung verschiedene Varianten für die zukünftige Entwicklung der Grundschulstandorte in Lilienthal vorgestellt worden.
Die CDU steht nach wie vor für die Erhaltung der vorhandenen Grundschulen.
 
 
Lilienthal - Auf der letzten SchulA-Sitzung sind von der Verwaltung verschiedene Varianten für die zukünftige Entwicklung der Grundschulstandorte in Lilienthal vorgestellt worden. Die CDU steht nach wie vor für die Erhaltung der vorhandenen Grundschulen. Bevor über einen Neubau von Grundschulen gesprochen wird, muss eine Kostenrechnung für die Ertüchtigung zur Inklusion der bisherigen Standorte stattfinden. Es ist bisher weder von der Landesregierung noch von Seiten des Lilienthaler Rathauses klar formuliert worden, welche baulichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die sechs Standorte inklusiv beschulbar zu machen. Solange diese Rechnung in der kostengünstigsten Variante nicht vorliegt, sind eventuelle Neubauten reine Luftschlösser und „wünsch Dir was“-Vorstellungen, zumal nicht nur Schulen neu gebaut werden sollen, sondern auch die erforderlichen Turnhallen. Hier wird spekuliert ohne genaue Fakten zu schaffen. Es ist grundsätzlich nicht der richtige Weg, die Schulentwicklung losgelöst von allen anderen Faktoren, wie Ortsteilentwicklung und Finanzen zu betrachten, so wie es im Schulausschuss immer wieder versucht wird durchzusetzen. Ziel sollte es sein aus den vorhandenen Ressourcen das Beste zu machen und den größten Nutzen daraus zu ziehen, ohne Schulen bereits im Vorfeld presseöffentlich zu schließen. Die Folgen einer solchen Standortaufgabe sind weitreichend auch für die Vereine vor Ort. Nach der bisherigen Aussage der Verwaltung würden an den zu schließenden Grundschulstandorten die dort bestehenden Turnhallen für den Schulsport wegfallen und damit von der Gemeinde nicht mehr unterhalten werden müssen. Es steht zu befürchten, dass die Sportvereine dann in Zukunft nicht nur mit der gerade erhöhten Hallennutzungsgebühr zu kämpfen haben, sondern auch noch um ihre Sportstätte insgesamt bangen müssen.
aktualisiert von Tanja Ruczynski, 28.02.2016, 16:11 Uhr